„Ich möchte für meine Altersvorsorge sparen, aber was ist, wenn ich kurzfristig Geld brauche“, fragt der Kunde. Geduldig erklärt ihm die Finanzberaterin seiner Bank die Vor- und Nachteile flexibler Fonds. Sie passt die Empfehlungen an seine individuelle Lebenssituation an und zeigt ihm, wie er Risiken minimieren kann. Am Ende entscheidet sich der Kunde mit einem guten Gefühl für eines der Angebote.
Zur gleichen Zeit spricht die Beraterin mit Dutzenden anderer Kunden über deren individuelle Anliegen: Umschichtung des Aktiendepots, Eröffnung eines weiteren Geschäftskontos, Absichern gegen Währungsrisiken. Alle fühlten sich verstanden und gut betreut.
Niemand störte sich daran, dass das Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Pixeln und Daten bestand.
Vorhang auf für Virtuelle Vertriebsberater (VV). Diese können schon heute auch in komplexen Verkaufs- und Serviceprozessen eine echte Unterstützung sein. Auch wenn KI-Agenten derzeit das heißeste KI-Thema sind: Meiner Meinung nach stehen VV den Agenten in puncto Potenzial kaum nach. Sie sind nur schon viel näher an der Praxis als KI-Agenten.
Unternehmen können sie sofort einsetzen, um ihre Kundenkommunikation neu zu gestalten.
VV sind softwarebasierte Lösungen, die GenAI, Conversational AI und immersive Technologien wie Avatare oder Chatbots kombinieren. Sie führen durch den Prozess, sei es per Text, Sprache oder Video. Sie beraten individuell, geben Produktempfehlungen und unterstützen bei der Entscheidungsfindung. Ohne Wartezeit. Ohne menschliches Zutun.
Und richtig spannend wird es, wenn sie dank moderner KI-Videotechnologie zum „Leben“ erweckt werden. Alles, was es dafür braucht, ist heute schon verfügbar: